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gaswerk

Projekt- und Designwerkstatt | Schwanseestr.92 | 99423 Weimar

Archive for Gaswerk

Industriedenkmal sprüht vor Energie

Einmalige Verbindung von Kultur- und Wirtschafts-Standort auf dem alten Gaswerk-Gelände
Um Gasversorgung geht’s an der Schwanseestraße 92 schon längst nicht mehr. Dafür wird das Gelände seit Neuestem ausschließlich mit Sonnenenergie versorgt. Und die Energie der Kreativen vor Ort um HP Großmann ließ das Gaswerk zum Ort mit Zukunft werden.
TA Weimar, 08. September 2010
Bericht: Von Michael Helbing WEIMAR.

OB Stefan Wolf, HP Grossmann, Canan Yilmaz, Matthias Golle Firma Extrawatt

Als der Ulmer HP Großmann 1996 als Bauhaus-Uni-Student aufs Gaswerk stieß, auf der Suche nach einem Atelier, war das die Stunde Null für die Design und Projektwerkstatt.
Die Initiative ist damals oft verlacht worden. Doch die Zeiten sind vorbei. Heute kann Großmann auf ein hier getätigtes Investitionsvolumen von insgesamt über einer Million Euro verweisen. Der nachweisbare Eigenanteil daran liegt bei rund 440 500 Euro.Nicht zu beziffern sind Eigenleistungen etwa bei der Dächer-Sanierung. Diese wurde mit einer Photovoltaik-Anlage verbunden, die die Weimarer Firma „Extrawatt“ installierte. Eine Modulfläche von etwa 300 Quadratmetern sorgt für jährlich 30 000 Kilowattstunden Energie, was einer Versorgung von zehn Haushalten entspricht.
Solche guten Nachrichten veranlassten OB Stefan Wolf nun zum Besuch des Kulturstandortes Gaswerk, „der für die Weimarer Kreativwirtschaft eine wichtige Bedeutung hat“, so das Rathaus. Hingegen hat Wolf „lange keine Beschwerden aus der Nachbarschaft mehr gehört“. Denn in die Schall-Isolierung der Veranstaltungshalle sind 33 000 Euro geflossen. Die Kombination von Firmenbüro aus dem Bereich Existenzgründung, Werkstätten und Kulturprogramm macht den Charme des Geländes aus. Zehn kleine Unternehmen haben hier ihren Sitz: so die erfolgreichen Videokünstler von „MXZehn“, die Klanggeräte-Bauer von „Ruin und Wesen“, das Tonstudio „Neo Ouija“ oder die Cateringfirma „Goura Pakora“. Zwei Architekten, ein Künstler und ein Gestalter, die sich im Gaswerk niederlassen möchten, stehen derzeit auf der Warteliste. HP Großmann hofft deshalb auf einen Bürokomplex, vielleicht an der Stelle des heruntergekommenen Wasserturms.
Gabriele Hundler und André Störr vom Referat Kreativwirtschaft im Thüringer Wirtschaftsministerium waren vergangenen Freitag vor Ort und staunten schon mal über das Entwicklungspotenzial des Geländes. Inzwischen stehen Teile des Gaswerkes als Industriedenkmal unter Schutz, aufgrund des erhaltenen Stahlfachwerkes. Eine Ausstellung über die Geschichte zwischen 1908 und 1968 wird dieser Tage aufgebaut und ist am Tag des offenen Denkmals, zu sehen.

Lange Nacht der Museen 2010!

Laut Rathauskurier starrten von der Fassade des Schlossmuseum riesige Augen. Sie waren die Hingucker der Nacht.

Jedoch fanden wir es am Neuen Museum auch schön.
Grüsse vom Atelier 4mal4.

Summary 2010: Salon PINK und AbschlussFeierAbend

Ausstellung “Salon PINK - Alumni”
Martin Hirsch, Bahadir Hamdemir, Karo Kollwitz, Daniel Klapsing, Canan Yilmaz, Philip Schöpfer, plus Richard, Helmi Kynast, Hellmuth Stieff, Christiane Brügge, HP Großmann, Bauhausmaschine - Stefan Kraus - Marc Sauter
Öfnungszeiten : 15.-18. Juli 2010 täglich von 16-22 Uhr

Salon PINK - Lesung und Musik
18. Juli 2010 um 20.45 Uhr

Abschlussveranstaltung Summary 2010:
18. Juli 2010 von 22-5 Uhr
Painturtles DJ mit Live Act Benedikt Braun
HortKinderMafia
TR 34 /MXZEHN Visuals
Tonite

21 Mai 2010

Salon Pink öffnete die Türen zum zweiten Mal: ein erlebnisreicher und lustiger Abend.
Zum ersten Mal wurde die Fotoserie “everybodies darling” von Claudia Neuhaus und Canan Yilmaz gezeigt. Ein Weimarer Wiedersehen…die die nicht da waren, waren trotzdem da.

und weiter ging`s: der Besucher wurde sofort im Fotozimmer als “everybodies darling” portraitiert.

LeSchnigg präsentierte seine Arbeiten “Flachware”, von denen er manche nur noch auf dem Blog sehen wird : )


Ein weiterer atmosphärischer Raum entstand durch die beeindruckenden Farben von dem Künstler Schiek…

und HP Grossmann inszeniert die alten Gaswerk Bücher.

Nachdem wir ein bisschen gewartet haben…

wurde der Abend grossartig und kunterbunt.
Schröter und Berger aus Berlin lasen aus ihrem Werk Wandertag vor…


LeSchnigg aus Leipzig begleitete uns musikalisch durch den Abend

Und die offene Bühne hat grosse Freude bereitet: süper action!
Mit dabei waren ganz spontan im Zusammenspiel mit LeSchnigg, der Poet Tobi Krone : ) der Live Perfomer Benedikt Braun : ) und die Sängerin Nya Luong : )An alle die mitgemacht haben : Vielen Dank für diesen wunderschönen Abend, c :


Salon PINK die Zweite: 21.Mai 2010

Unter dem Titel - Zuhören , Wundern , Selbst Erzählen - lädt der Salon Pink zum ” Bühnenbild ohne Stück ” ein - das Mikrofon für jedermanns Wort und Geschichte…es entsteht ein Dialog mit offenem Ausgang.

Mit dem Dialog beginnen Austausch- und Aushandlungsprozesse, werden Positionen geäußert, reflektiert und verändert. Es entsteht ein öffentlicher Raum, der in Anlehnung an Hannah Arendt zu einem Ort der vita aktiva, der künstlerischen und politischen Kommunikation, Gestaltung und Freiheit unter Gleichen werden kann.

Im Mittelpunkt steht eine kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Realitäten - die zur Debatte über die politischen Ursachen im Kleinen wie im Großen anregt:
Die Leseperformance Flanieren im Schweinesystem 2 von Schröter und Berger aus Berlin wird uns Ausschnitte aus dem Projekt Wandertag: Wandern -Wundern-Werkeln darbieten. Das Projekt Wandertag ist eine Art Feldstudie über Migration, Gentrification, Integration und Ausgrenzung, Arbeitslosigkeit und Armut, Stadtentwicklung und Maginalisierung , die in einer Magazin - Reihe zum Ausdruck gebracht und veröffentlicht wurden.

Ein weiterer Gast ist der Künstler Le Schnigg alias Julian Hetzel aus Leipzig. Le Schnigg arbeitet im Grenzbereich zwischen Bildender- und Darstellender Kunst an gesellschaftsrelevanten Phänomenen der Gegenwart. Zum Salon Pink wird er uns durch eine Live-Sample-Performance auf eine audiovisuelle Reise mitnehmen. Geräusche, Klänge und Textfragmente werden aufgenommen, verfremdet und zerlegt um anschliessend neu zusammengesetzt und in verändertem Kontext wiedergegeben zu werden. Durch subtile Variation des Materials und die Verdichtung und Steigerung der Wiederholung entstehen unvorhersehbare Skulpturen aus Beat, Bild und Wort. Seine Inhalte findet Le Schnigg auf der Strasse, dem Dachboden oder direkt im Publikum …

Ausgestellt werden die fantastischen Bilder von Stefan Schiek, die Porträtsammlung “everybody´s darling” - eine Fotoserie von Claudia Neuhaus und C.Y., Illustrationen von Le Schnigg, Fotografien
von Schröter und Berger und die Buchstehle von H-Boy.

Willkommen!

notiz: die türen öffnen sich um 19 Uhr : da stehen im raum zwei frauen mit zettelkasten und machen ein porträt, wenn du das willst, oder ein mann der kopiert dein gesicht und schenkt dir einen body, wenn du das willst , da gibts auch was zu trinken, da kann man sich gemütlich hinsetzen und lauschen, wenn du das kannst, ansonsten musst du unbedingt was sagen: open-mic : )

17 April 2010

Einer der ersten Besucher des Salon Pink !

Es gab nicht nur zu Sehen sondern auch was fürs Gehör !

Schön wars, ists, und wirds wieder………

Salon PINK die Erste : 17. April 2010

Ein Punkt der spazieren geht. . … . …. …… .. .

Salon Pink ist eine monatliche Veranstaltungs-/Ausstellungsreihe von März bis November 2010.
Er hebt bewusst die Grenzen zwischen den künstlerischen Disziplinen spielerisch auf. Neue Medien / Musik / Video und Literatur verschmelzen zu einem omnimedialen Ganzen. Hörspiele mit Illustrationen, musikalische Klänge mit Texten, experimentelle Videobilder zu Lesungen, tablaux vivantes zu Geschichten, Gemälde zu Instrumenten, oder alles andersrum, sollen die Schnittstellen der individuellen Künstlerkreise des Salon Pinks werden. Jeden 3. Freitag im Monat findet eine Salon-Veranstaltung/ Vernissage statt, welche die dazugehörige 7-tägige Ausstellung eröffnet.
Mikrokosmen Einzelner werden zu Schnittkreisen.

Die Verlautbarung des Geistes

MILLES GILLES 2010 - études sans mélodie © Nya Luong, Berlin 2010
Samstag | 20.03.2010 | 21h | Gaswerk | Weimar

Das Unhörbare hörbar machen. Intensitäten, Diesheiten, Singularitäten, Vielheiten, Verlinkungen sowie Segmentierungen entstehen affektiert und monoton in dieser zeichnerischen Performance der Berliner Künstlerin Nya Luong.
Die Performance wird sich - ähnlich einem Rhizom des französischen Philosophen Deleuze - im Weimarer Gaswerk ausbreiten und verzweigen. Durch das permanente ‘cut-copy-paste’-Prinzip sollen an den Grenzbereichen des Rhizomes kurzlebige Variationen erschaffen werden, Bildfolgen eines Gesamtbildes.
Die Rhizome dienen Nya Luong der eigenen Wissens- sowie Erinnerungsstrukturierung. Sie entsprechen gleichsam dem Bild von der unendlichen Gehirnaktivität, in umgekehrter Weise vergleichbar mit dem abstrakten virtuellen Raum. Entlang einer akustischen Raumbeschallung entstehen Erhebungen auf einen „Ground“, der die Immanenzebene des Rhizoms markiert. Deren Vergänglichkeit sowie Kurzlebigkeit gleichen der von akustisch hörbaren Signalen. Simultan zur Ausbreitung der Klänge entsteht eine Zeichnung, die mit Kreide ausgeführt wird. Diese Zeichnung aus porösen unbeständigen Linien kann jederzeit wieder verwischt werden. In diesem Prozess werden nomadische Klangwüsten empirisch im realen Raum abgebildet. Ein kontinuierliches Flirren entsteht.

Eintritt frei

phonofix
als Band machen Matthias Grübel/phon°noir & Jörg Albrecht Konzertlesungen & Hörstücke; ihre Kurzhörspiele liefen auf 1Live, Deutschlandradio Kultur & SWR2; Moon Tele Vision entstand 2008 als Produktion des Bayerischen Rundfunk Hörspiel und Medienkunst und wurde 2009 auf intermedium records veröffentlicht. 2008 produzierte der SWR außerdem hunderttausend Lo Fi-Lieder. 2009 entstand, wieder für den BR, du kannst nicht immer schimmern, mein Spatz!

Es gibt einen Schimmer, der uns verspricht, daß das 20. Jahrhundert endlich zuende ist, »der Schimmer einer Welt, die alle betreten können, immer wenn sie wollen.« Im always-on-Zustand ist Utopie lebendig wie nie, als aufmüpfiger Teenager hat sie Wege gefunden, sich über die gesamte Welt zu verteilen. Um unser Wahrnehmungssystem in dieser world wide world dreht sich du kannst nicht immer schimmern, mein Spatz!
Es geht um das Bloggen als Mischung aus privater und öffentlicher Äußerung und als Softwarefehler. Es geht um das life 2.0 als Bootleg des life 1.0. Es geht um Netzneutralität und Wide Space, um Comments und Blindtextgeneratoren, um Pop-Up-Blocks und Traffic. Zwischen Logosphäre und Blogosphäre schauen auch Brigitte Zypries, Tine Wittler und der Road Runner immer mal wieder vorbei und fragen: How to become a famous blogger?

http://phonofix.de

Salon Pink


Salon Pink ist eine monatliche Veranstaltungs-/Ausstellungsreihe von März bis November 2010.
Er hebt bewusst die Grenzen zwischen den künstlerischen Disziplinen spielerisch auf. Neue Medien / Musik / Video und Literatur verschmelzen zu einem omnimedialen Ganzen. Hörspiele mit Illustrationen, musikalische Klänge mit Texten, experimentelle Videobilder zu Lesungen, tablaux vivantes zu Geschichten, Gemälde zu Instrumenten, oder alles andersrum, sollen die Schnittstellen der individuellen Künstlerkreise des Salon Pinks werden. Jeden 3. Freitag im Monat findet eine Salon-Veranstaltung/ Vernissage statt, welche die dazugehörige 7-tägige Ausstellung eröffnet.
Mikrokosmen Einzelner werden zu Schnittkreisen.

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