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gaswerk

Projekt- und Designwerkstatt | Schwanseestr.92 | 99423 Weimar

Salon PINK die Erste : 17. April 2010

Ein Punkt der spazieren geht. . … . …. …… .. .

Salon Pink ist eine monatliche Veranstaltungs-/Ausstellungsreihe von März bis November 2010.
Er hebt bewusst die Grenzen zwischen den künstlerischen Disziplinen spielerisch auf. Neue Medien / Musik / Video und Literatur verschmelzen zu einem omnimedialen Ganzen. Hörspiele mit Illustrationen, musikalische Klänge mit Texten, experimentelle Videobilder zu Lesungen, tablaux vivantes zu Geschichten, Gemälde zu Instrumenten, oder alles andersrum, sollen die Schnittstellen der individuellen Künstlerkreise des Salon Pinks werden. Jeden 3. Freitag im Monat findet eine Salon-Veranstaltung/ Vernissage statt, welche die dazugehörige 7-tägige Ausstellung eröffnet.
Mikrokosmen Einzelner werden zu Schnittkreisen.

Die Verlautbarung des Geistes

MILLES GILLES 2010 - études sans mélodie © Nya Luong, Berlin 2010
Samstag | 20.03.2010 | 21h | Gaswerk | Weimar

Das Unhörbare hörbar machen. Intensitäten, Diesheiten, Singularitäten, Vielheiten, Verlinkungen sowie Segmentierungen entstehen affektiert und monoton in dieser zeichnerischen Performance der Berliner Künstlerin Nya Luong.
Die Performance wird sich - ähnlich einem Rhizom des französischen Philosophen Deleuze - im Weimarer Gaswerk ausbreiten und verzweigen. Durch das permanente ‘cut-copy-paste’-Prinzip sollen an den Grenzbereichen des Rhizomes kurzlebige Variationen erschaffen werden, Bildfolgen eines Gesamtbildes.
Die Rhizome dienen Nya Luong der eigenen Wissens- sowie Erinnerungsstrukturierung. Sie entsprechen gleichsam dem Bild von der unendlichen Gehirnaktivität, in umgekehrter Weise vergleichbar mit dem abstrakten virtuellen Raum. Entlang einer akustischen Raumbeschallung entstehen Erhebungen auf einen „Ground“, der die Immanenzebene des Rhizoms markiert. Deren Vergänglichkeit sowie Kurzlebigkeit gleichen der von akustisch hörbaren Signalen. Simultan zur Ausbreitung der Klänge entsteht eine Zeichnung, die mit Kreide ausgeführt wird. Diese Zeichnung aus porösen unbeständigen Linien kann jederzeit wieder verwischt werden. In diesem Prozess werden nomadische Klangwüsten empirisch im realen Raum abgebildet. Ein kontinuierliches Flirren entsteht.

Eintritt frei

phonofix
als Band machen Matthias Grübel/phon°noir & Jörg Albrecht Konzertlesungen & Hörstücke; ihre Kurzhörspiele liefen auf 1Live, Deutschlandradio Kultur & SWR2; Moon Tele Vision entstand 2008 als Produktion des Bayerischen Rundfunk Hörspiel und Medienkunst und wurde 2009 auf intermedium records veröffentlicht. 2008 produzierte der SWR außerdem hunderttausend Lo Fi-Lieder. 2009 entstand, wieder für den BR, du kannst nicht immer schimmern, mein Spatz!

Es gibt einen Schimmer, der uns verspricht, daß das 20. Jahrhundert endlich zuende ist, »der Schimmer einer Welt, die alle betreten können, immer wenn sie wollen.« Im always-on-Zustand ist Utopie lebendig wie nie, als aufmüpfiger Teenager hat sie Wege gefunden, sich über die gesamte Welt zu verteilen. Um unser Wahrnehmungssystem in dieser world wide world dreht sich du kannst nicht immer schimmern, mein Spatz!
Es geht um das Bloggen als Mischung aus privater und öffentlicher Äußerung und als Softwarefehler. Es geht um das life 2.0 als Bootleg des life 1.0. Es geht um Netzneutralität und Wide Space, um Comments und Blindtextgeneratoren, um Pop-Up-Blocks und Traffic. Zwischen Logosphäre und Blogosphäre schauen auch Brigitte Zypries, Tine Wittler und der Road Runner immer mal wieder vorbei und fragen: How to become a famous blogger?

http://phonofix.de

Salon Pink


Salon Pink ist eine monatliche Veranstaltungs-/Ausstellungsreihe von März bis November 2010.
Er hebt bewusst die Grenzen zwischen den künstlerischen Disziplinen spielerisch auf. Neue Medien / Musik / Video und Literatur verschmelzen zu einem omnimedialen Ganzen. Hörspiele mit Illustrationen, musikalische Klänge mit Texten, experimentelle Videobilder zu Lesungen, tablaux vivantes zu Geschichten, Gemälde zu Instrumenten, oder alles andersrum, sollen die Schnittstellen der individuellen Künstlerkreise des Salon Pinks werden. Jeden 3. Freitag im Monat findet eine Salon-Veranstaltung/ Vernissage statt, welche die dazugehörige 7-tägige Ausstellung eröffnet.
Mikrokosmen Einzelner werden zu Schnittkreisen.

Glaxbox

Wir sitzen alle in einem Glashaus!……Glaxbox 2010.
Uns beschäftigen Themen, die an den Schnittstellen von Kunst, Architektur und der Wahrnehmung von sozialen Räumen liegen. Raum wird nicht allein als formale Konstante begriffen, sondern vor allem als dynamisches Ergebnis von gesellschaftlicher und individueller Praxis. Glaxbox ein Festival mit Musik, Ausstellung, Video und Performance findet 2010 auf dem Gelände im Gaswerk Weimar sein neues Zuhause. Unter Anleitung von Künstlern werden in Workshops aus alten Fensterscheiben Glaspavillons verschiedenster Art entstehen. Am Ende steht ein aus alten Glasfenstern gefertigter Stadtteil (die transparente Stadt), welcher die Handschrift vieler sozialer Gruppen trägt.
Diese Stadt, verschiedenste Häuser, Pavillons, Kiosk, Kino, Galerie, Teestube…, dienen als Projektionsfläche für Überlegungen und Bilder. Gedanken und Sprache finden dort ihren Platz, werden ausgetauscht und geöffnet, um einem breiten Publikum den Zugang zu unterschiedlichsten Kulturräumen / Kreisen zu ermöglichen.

Glaxbox 2010 und dessen Vorbereitung gliedert sich in fünf Aktionsschwerpunkte.
1) Themenbezogene Aktionen / Workshops 12.-25.Mai 2010
2) Aktionen in der Stadt Weimar 28.-30.Mai 2010
3) Ausstellung / Performance 31.Mai-13.Juni 2010
4) Konzert / Openstage 11.-13.Juni 2010
5) Dokumentation Buch / Internet

Kongeniale Verbindung von Industriedenkmal und Avantgardekultur

Artikel von Markus Twellenkamp, erschienen im kulturjournal 5/2009

Allzuviele Industriedenkmale finden sich nicht in der Kulturstadt Weimar. Die Werkstatt mit genietetem Metallfachwerk von 1908, das Uhrenhaus und der Wasserturm des ehemaligen Gaswerks sollen jetzt auf die Denkmalliste kommen. Die etwas außerhalb der Touristenlaufstege gelegene Schatzkiste in der Schwanseestraße 92 kann davon nur profitieren. Entdeckt hat die damalige Industriebrache im Jahr 1996 HP Großmann, damals noch Student, der eine Halle als Atelier für seine Metallwerkstatt suchte. Er konnte relativ schnell einen Vertrag mit der Stadt machen und aus dem Dunstkreis der vielen freien studentischen Projektgruppen, in seinem Fall der Parzelle X, als erstes studentisches Projekt der Bauhaus-Universität Weimar die Gaswerk Design und Projektwerkstatt gründen.

Großmann stammt aus Ulm, lebt und arbeitet seit 1996 in seinem Atelier und hat als Standbeine Festanstellung als Diplom-Designer am Deutschen Nationaltheater. Die Grenzen zwischen den künstlerischen Disziplinen hebt er mit seinen Projekten spielerisch auf. Er lässt Architektur, Musik, Video, neue Medien, Tanz und Literatur zu einem omnimedialen Ganzen verschmelzen. Es überrascht kaum, wenn sich auf dem inspirierenden Gelände nach und nach die vielbeschworene Kreativwirtschschaft angesiedelt hat: Videostudio, Musikstudio, mehrere Computer-Ateliers und ein Fotolabor. Heute biete die quirlig brodelnde Kombination aus Werkstätten, Ausstellungshallen, Freigelände und Büroräumen viel Raum für Veranstaltungen, Ausstellungen und Workshops aus allen Sparten zeitgenössischer Kunst- und Kulturproduktion. Das Gaswerk zelebriert mit ungebremster Energie eine Mischung aus omnidisziplinärer Arbeit und rauschenden Festen, für die es bei den Weimarer Studenten seit langem berühmt ist. Aber auch die High Society lässt sich ab und zu auf dem Szenegelände blicken, etwa wenn der Schweizer Spitzenkoch Victor Imfeld zu einem exklusiven delikatESSEN einlädt. So geschehen beim diesjährigen Omarillo-Festival.

Omarillio

Omarillio ist ein Mix aus genreübergreifendem Kulturtreiben, erstmals vor zwei Jahren kredenzt von einem engagierten Alumni-Team der Bauhaus-Universität Weimar. Musikern, Artisten und Kunstschaffenden wird eine offene Bühne geboten, um jenseits von abgeschotteten Arbeits- und Proberäumen miteinander zu arbeiten und sich anschließend dem Publikum zu präsentieren, mit Workshops, Rauminstallationen, Ausstellungen, Theater, Lesungen, Film, Koch-Inszenierungen, Live-Musik und Party Open-Stage. In diesem Sommer stand Omarillio als dreiwöchiger Festakt mit dem Grundgedanken der »Transformation« zum ersten Mal unter einem einheitlichen Motto. Alle Kunstformen schmolzen in dem melting pot zu einem faszinierenden Ganzen zusammen. Für dieses Festival hat die Design- und Projektwerkstatt Gaswerk im August den mit 1.111,- Euro dotierten Preis „KulturRiese“ der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Soziokultur bekommen. Prämiert wurde damit die herausragende Arbeit des Festivals und dessen Charakter als Modellprojekt, wie interdisziplinäre Kulturarbeit – oder wie das Omarillio-Tema sagt „ multikultional“ - aussehen sollte. Vorher wurde Omarillio schon zusammen mit der Dresdner Semperoper für den Endausscheid des KulturSPIEGEL in der Kategorie „Trendmarke 2008“ nominiert. Den Vergleich braucht man kaum zu scheuen - und er zeigt die rasante Entwicklung des Omarillio-Festivals.

Bauhaus-Partner

Im Bauhaus Jahr: war das Gaswerk Partner bei der Eröffnungsveranstaltung im April, hat die Bauhaus-Performances unterstützt, die Bühne auf dem Theaterplatz installiert, die Diaprojektionen auf die Fassadenwände geworfen und das rasende Bauhaus erfunden. Kurzum: die als vorwärtsgerichteter Underground gestartete Design und Projektwerkstatt Gaswerk ist in der Kulturstadt angekommen und aus selbiger nicht mehr wegzudenken. Am 14. November stellt sie bei einer Musikveranstaltung das Programm für das nächste Jahr vor. Wir können uns wieder auf ein kleines Festival mit Musik, Videos und Performances freuen. Als Prototyp für eine Kooperation mit der Stadt Weimar wird auf dem Gaswerk-Gelände ein Glaspavillon aus alten Fensterscheiben aufgebaut. Ähnliche Glaspavillons sollen dann mit Videos und Zeichnungen ausgestattet über die ganze Stadt verteilt werden. HP Großmann kann entspannt aus seinem mit eigener Metallkunst möblierten Büro auf das „Werksgelände“ schauen. Seine studentische Initiative hat ins Schwarze getroffen.

Markus Twellenkamp

Meine Kultur zu Gast im Gaswerk

Meine Kultur,
Mein Traum
zu Gast im Gaswerk

Die LAG Soziokultur Thüringen e. V. lädt zur Preisverleihung des KulturRiesen und zur Abschlussparty der Aktionswochen für Soziokultur in Thüringen ein.

29. 8. 2009, 19.00 Uhr gaswerk Weimar, Schwanseestraße 92,

Lineup
Feindrehstar drehen auf
DJ D..Dread vertont Stummfilme
D.A.S. Stellwerk zeigt m o r F
hEFt für literatur, stadt und alltag liest
Evi Lemberger zeigt Fotografien between now and then
Lucian Patermann installiert Baumbau zu Babel

Mit freundlicher Unterstützung von eigenartig.es, Katzenbär & Saugkultur. In Kooperation mit gaswerk und ungi foods. www.soziokultur-thueringen.de

Das Brausen von Oben

SONNTAG : 7 JUNI : BEGINN 19.30 UHR

Die Konstruktion des Geheimnisses

Das Brausen von Oben
… eine audiovisuelles Pfingstereignis

Pfingsten, das Fest des fünfzigsten Tages feiert den Geburtstag der Kirche.
Von Oben fährt der Heilige Geist, auf die Jünger herab und durchdringt sie.
Um die Vertreibung böser (winterlicher) Geister geht es auch im Volksglauben.

Mit multimedialen Mitteln inszenieren die Künstler Stefan Kraus und Marc Sauter
eine raumgreifende Licht- und Klangperformance in der kleinen Kirche von Süssenborn.
Mithilfe von Video- und Lichtprojektionen und Raumklang erwecken die Künstler den Raum zum leben
und tauchen mit den Zuschauer in eine abstrakte Interpretation des Pfingsterlebnisses.
Unterstützt von Pastor Dr. Hiddemann experimentieren die beiden Künstler mit Texten
der Bibel in verschiedenen Sprachen, die sie für eine abendliche Performance dramaturgisch Verdichten,
so daß die Kirche für einen Tag zu einem Atelier/Labor wird, dessen Forschungsergebnisse
abends präsentiert werden.

Marc Sauter und Stefan Kraus arbeiten gemeinsam an dem Projekt “Bauhausmaschine”
und gehören zu dem Medienkunstnetzwerk MXAV. Lichtkünstler HP Großmann illuminiert die Kirche.

mxav.de
mxzehn.de
psychon.net
mxwendler.net
schwansee92.de
bauhausmaschine.de

SYNAESON - Das Konzert

Synaeson

In Zusammenarbeit mit dem DNT präsentierte das Gaswerk das audiovisuelle Konzert SYNAESON.
Um Synaeson als Sitzkonzert gestalten zu können, verlies die Ausstellung SYNAE für einen Abend das angestammte Revier und nutzt den Maschinensaal im E-Werk.

jan t

Der Komponist Jan Trüzschler aus Den Haag, das Duo Hempel und Sauter aus Weimar und LeSchnigg aus Leipzig trafen auf die bildgewaltigen Vidoeokünstler MXZEHN und The Vidness.

–> Erste Fotos vom Konzert

SYNAE wird unterstützt durch die
Kulturdirektion Weimar, den Stuko der Bauhaus Universität, die Sparkasse Mittelthüringen, Bauhausmaschine und Stroom / Den Haag.

SYNAE - Die Ausstellung


Mit dem Festival
SYNAE setzt das Gaswerk eine Reihe von Veranstaltungen fort, die sich mit synästhetischen Wahrnehmungs- und Darstellungsprozessen und deren medial unterschiedlicher Resonanzfähigkeit beschäftigen. Inspiriert von den Klang-, Bühnen- und Lichtexperimenten des frühen Bauhaus in Weimar, erproben die eingeladenen Künstler Wechselwirkungen zwischen Bild-, Licht- und Körpermedien im Raum.

Am 28. Mai 2009 eröffnete die Ausstellung SYNAE im Gaswerk. Zur Eröffnung spielten die Franzosen Jack José ein unglaublich tanzbares live Set mit viel Charme, so daß DJ Kito ein aufgewärmtes Publikum in den Sonnenaufgang raven konnte. Vorher hatte die Künstlerin Karo Kollwitz mit einer gesungenen Performance das Publikum in Diskussionen versetzt.
synae-ausstellung
synae-ausstellung
synae-ausstellung
Die Videokünstler von
MXZEHN bespielten erstmal mit Unterstützung der Bauhausmaschine und The Vidness die Dreiecke, die sie im Rahmen des Synae Workshops Drei Ecken mit HP Großmann gebaut hatten.

synae-ausstellung
synae-ausstellung
Timm Burkhardt von YouAreWatchingUs zeigte auf seinen “Spinning Slides” Präsentationen verschiedener Künstler, während nebenan Stephan von Treshkows Kaminchen atomar flackert.
synae-ausstellung
Im Verteilerraum beobachtet HP Großmanns Skulptur Drachenflug das Treiben in der Telefonzelle.
synae-ausstellung
synae-ausstellung
synae-ausstellung
Zeichnungen von Canan Yilmaz begleiten die Besucher zu der Installation von Marc Sauter.
synae-ausstellung
Stefan Schieks Bilder und HP Großmanns Installation beeindrucken auch ohne Strom und Medieneinsatz.

Omarillio 2009 - Transformation für Alle

Omarillio is back
In Zeiten der Krise auch ohne Finanzstrom: Den Zukunftsforschern von Omarillio ist es gelungen, einen leistungsfähigen Transformator zu entwickeln. Den O.M.A.09. Die Wundermaschine des multikultionalen Unternehmens wirkt nach Angaben der Konzernleitung gegen Spannungsabfall, Gleichschaltung und Ladehemmungen und sorgt damit für Abwechselspannung und positive Energie. Für die umfangreichen Tests am Publikum (Workshops, Rauminstallationen, Ausstellung, Theater, Lesungen, Film, Koch-Inszenierung, Live-Musik, Party, Open-Stage) deren Ausgang höchst ungewiss ist, sucht das Kulternehmen unerschrockene Freiwillige, die ihren Horizont erweitern und die Welt mit anderen Augen sehen möchten.

Alle Informationen zu Omarillio gibt es im Internet unter www.omarillio.de

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