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Gaswerk Weimar e.V.

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Filmprogramm

11. August 2025

CINEFEEL – Gefühle in Großaufnahme: Kino zwischen Liebe, Wut, Angst und Mut

Filmprogramm 2025


MITTWOCH, 27.08.2025 Filmvorführung um 20.00 Uhr, Einlass 19.30 Uhr

CLOSE
Spielfilm, 105 min. / Belgien, Frankreich & Niederlande 2022
Regie: Lukas Dhont
Drehbuch: Lukas Dhont & Angelo Tijssens
Produktion: Menuet, Diaphana Films, Topkapi Films & Versus Production
Mit: Eden Dambrine, Gustav De Waele, Émilie Dequenne, Léa Drucker u.a.
Verleih: Pandora Filmverleih

Sprache: Original (Französisch, Flämisch & Niederländisch) mit deutschen Untertiteln
FSK: 12

Filmstill aus Close © Pandora Film 

Léo und Rémi, beide 13 Jahre alt, sind beste Freunde und stehen sich nah wie Brüder. Sie sind unzertrennlich, vertrauen sich und teilen alles miteinander. Mit dem Ende des Sommers und dem Wechsel auf eine neue Schule gerät ihre innige Verbundenheit plötzlich ins Wanken – mit tragischen Folgen.
CLOSE, ausgezeichnet mit dem Großen Preis der Jury bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2022, ist ein feinfühliges Drama über Nähe, Distanz und Entfremdung. Mit zärtlicher Präzision und einem unendlichen Verständnis für die Fragilität des Lebens an der Schwelle zum Erwachsenwerden erzählt Lukas Dhont die aufwühlende Geschichte einer intensiven Freundschaft. Wie sein Titel ist „Close“ unglaublich nah und intim. So nah, dass es wehtut.


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ACHTUNG: Wir tauschen die Vorführtage von den Filmen „Hi, AI“ und „Kriegerin“!
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DONNERSTAG, 28.08.2025 Filmvorführung um 20.00 Uhr, Einlass 19.30 Uhr

Hi, AI – Liebesgeschichten aus der Zukunft
Dokumentarfilm, 87 min. / Deutschland 2019
Buch & Regie: Isa Willinger
Produktion: Kloos & Co. Medien
Verleih: Rise and Shine Cinema

Sprache: Original mit deutschen Untertiteln
FSK: 6

Filmstill aus Hi, AI © Kloos & Co. Medien

Eine alte Frau in Tokio, die von ihrem Sohn einen Roboter geschenkt bekommt, damit sie nicht mehr allein leben muss, und ein US-Amerikaner, der mit seiner neuen Roboter-Partnerin einen Roadtrip durch Kalifornien unternimmt. Dies sind die „Liebesgeschichten aus der Zukunft“, die Regisseurin Isa Willinger mit einem Film erzählt, der das Zusammenleben von Menschen und KI erforscht. Humanoide Roboter sind längst keine Science-Fiction mehr und werden in naher Zukunft alltäglich sein. Doch wie werden diese Beziehungen uns Menschen verändern? 

In Isa Willingers Dokumentarfilm gehen diese futuristischen Liebesgeschichten keinesfalls immer harmonisch zu, denn gerade auch die fehlgeschlagene Kommunikation sowie das gegenseitige Unverständnis stehen immer wieder im Mittelpunkt des Geschehens und sorgen für mitunter absurd komische Momente. „Hi, AI“ stellt Fragen zur Zukunft des Menschen in einer Welt, in der Roboter und künstliche Intelligenz zunehmend präsent sind. 2019 wurde der Film für den `Deutschen Filmpreis´ als bester Dokumentarfilm nominiert.



FREITAG, 29.08.2025 Filmvorführung um 20.00 Uhr, Einlass 19.30 Uhr
—-> Im Anschluss Filmgespräch mit Michael Venus

SCHLAF
Spielfilm, 102 min. / Deutschland 2020
Regie: Michael Venus
Drehbuch: Thomas Friedrich & Michael Venus
Produktion: Junafilm
Mit: Gro Swantje Kohlhof, Sanda Hüller, August Schmölzer, Marion Kracht, Max Hubacher, Martina Schöne-Radunski, Katharina Behrens, Agata Buzek, Andreas Anke, Samuel Weiss
Verleih: Salzgeber

Sprache: deutsch
FSK: 16

Film Schlaf © Juna Film / Marius von Felbert 

Marlene lebt mit ihrer Tochter Mona in Hamburg und leidet unter krankhaft wiederkehrenden Albträumen. In einer Zeitungsannonce glaubt sie den realen Schauplatz ihrer Albträume entdeckt zu haben: das Hotel Sonnenhügel im Dorf Stainbach. Heimlich reist sie in den idyllisch gelegenen Ort, wo sich ihre Befürchtungen bestätigen. Als sie herausfindet, dass ihre Albträume in Verbindung mit drei Selbstmorden stehen, fällt sie in einen komatösen Schlaf. Unterdessen begibt sich Tochter Mona auf Spurensuche in das verschlafene Dorf, doch wird bald selbst von Albträumen aufgewühlt. Es ist der Auftakt einer Achterbahnfahrt in den verstörenden Abgrund von Monas ungeahnter Familiengeschichte. Traum und Wirklichkeit verschwimmen – und ein alter Fluch schöpft durch Mona frische Kraft.

Albtraum und Trauma, Angst und Verdrängung, Schuld und Sühne. Virtuos spielt Regisseur Michael Venus in seinem Debütfilm mit den emotionalen Motiven und Gewalten des Horrorfilmgenres und verwebt sie mit den abgründigen Mythen deutscher Märchenromantik. Sein grandioses Schauspieler:innen-Ensemble, in dessen Zentrum Newcomerin Gro Swantje Kohlhof und Arthouse-Star Sandra Hüller als erschüttertes Tochter-Mutter-Paar stehen, treibt er durch ein Dickicht aus dunklen Geheimnissen, in dem ständig das Erwachen in einer düsteren Vergangenheit droht. Ein Heimathorrorfilm aus Deutschland.

Wir freuen uns, Michael Venus im Anschluss an die Vorführung zu einem Filmgespräch begrüßen zu dürfen – seid dabei!



SAMSTAG, 30.08.2025 Filmvorführung um 20.00 Uhr, Einlass 19.30 Uhr
—-> Im Anschluss Filmgespräch mit Alina Levshin

KRIEGERIN
Spielfilm, 103 min. / Deutschland 2011
Buch & Regie: David Wnendt
Produktion: Mafilm
Mit: Alina Levshin, Jella Haase, Sayed Ahmad Wasil Mrowat, Gerdy Zint u.a.
Verleih: Ascot Elite Entertainment

Sprache: deutsch
FSK: 12

Film Kriegerin © Ascot Elite Filmverleih / Alexander Janetzko

Marisa ist Anfang 20, Teil einer rechtsextremen Clique in einer ostdeutschen Kleinstadt und rast durch ihre Welt wie ein offenes Rasiermesser. Sie ist aggressiv und schlägt zu, wenn ihr jemand dumm kommt. Sie hasst Ausländer:innen, Politiker:innen, die Polizei und alle anderen, denen sie die Schuld daran gibt, dass ihr Freund Sandro im Knast sitzt und sowieso alles um sie herum den Bach runter geht: Ihr Leben, ihre Stadt, das Land, ja die ganze Welt.

In diesem Sommer wird sich alles ändern. Erst kommt die 15-jährige Svenja (Jella Haase) neu in die Clique und geht Marisa gehörig auf die Nerven. Dann gerät sie mit zwei jungen Asylbewerbern aneinander, die hier in der Provinz gestrandet sind. Während Svenja immer tiefer in die rechte Szene rutscht, gerät Marisas Weltbild ins Wanken. Etwas in ihr beginnt sich zu ändern, doch der Weg raus wird härter als sie ahnt.

David Wnendts intensiver Filmdebüt wird grandios verkörpert von Alina Levshin, die als gnadenlose „Kriegerin“ voller Wucht spielt und eindringlich den inneren Kampf zwischen Hass, Hilflosigkeit und der Suche nach Halt reflektiert. Ein Film wie ein Schlag in die Magengrube.

Wir freuen uns riesig, im Anschluss an die Vorführung zum Filmgespräch mit Alina Levshin einladen zu dürfen – Kommt!



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