
Die Mobile Bildungswerkstatt bietet seit 2020 künstlerische Workshops für Kinder und Jugendliche von 6 – 16 Jahren in den Ferien an.
Eine etwas andere Reise –
Entdecken, Bauen, Filmen, Gestalten,
Spielen, Reisen, Basteln, Waldschafe
… Spielmobil in der Natur!
Zum Programm 2025 hier
Perspektivenwechsel – von der Kreativ-Werkstatt über das Videostudio durch das Wohnumfeld in die freie Natur. Es geht um das Unterwegs sein, die Suche unterwegs, um das Finden und das Gefundene verstehen. Es geht um das Gemeinsam sein, sich Treffen, um das gemeinsam Kreativ sein und Erleben – aus dem Erlebten Schöpfen und Produzieren – Wir wollen aktiv sein! Wir möchten den Kindern Raum geben, ihre Fähigkeiten zu entdecken oder sie auszubauen. Vor allem aber wollen wir gemeinsam Spaß haben und einfach kreativ sein – in alle Richtungen. Die Welt wieder spielerisch empfinden!

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Die Mobile Bildungswerkstatt rollt auch 2025 wieder los! Wir laden ein zu unserem ganz besonderen und sehr lustigen Ferien-Workshop-Programm vom 30.06. bis 06.07.2025
*für Kinder und Jugendliche von 6 – 16 Jahren
*mit Verpflegung
*kostenfrei
Die mobile Bildungswerkstatt bildet mit seinen vielschichtigen, miteinander verknüpften Workshops einen Spielplatz, Begegnungsraum, Freiraum und lädt ein auf gemeinsame Entdeckungstouren oder bietet den wichtigen Rückzugsort vom Alltag an. Mit den Händen arbeiten, sich Zeit und Raum nehmen, etwas entstehen lassen, Schritt für Schritt vom sichtbaren Erfolg motiviert werden.
Anmeldeformulare werden ab dem 12. Mai 2025 herausgegeben. Falls ihr über Kommendes informiert werden möchtet, meldet euch beim Newsletter an oder bleibt auf dem Laufenden und besucht unsere Pinnwand.
Hier unten gibt es schon einmal Einblick in unsere Angebote. Und wir sagen …


Der Workshop zeigt spielerisch, wie ausgediente Materialien zu neuen Schätzen werden können und bietet einen kreativen Einstieg in das Thema Nachhaltigkeit! Aus scheinbar nutzlosen Materialien, wie alten Kleidungsstücken, Storesten oder Verpackungen entstehen neue, fantasievolle Kreationen, die nicht nur einzigartig sind, sondern auch den ökologischen Fußabdruck reduzieren. Aus beispielsweise alten Socken, Tetrapacks, T-Shirts oder Konservendosen werden neue Dinge erschaen wie Stotiere, Blumentöpfe, Handtaschen oder Stihalter. Eigene Ideen können im Workshop über mehrere Tage hinweg kreativ umgesetzt und dabei handwerkliche Fähigkeiten und ein bewusster Umgang mit Materialien erlernt werden.

Die Holzwerkstatt des Gaswerks önet ihre Tore! Im siebentägigen Workshop wird wieder fleißig erfunden und gebaut. Die Holzwerkstatt richtet sich an handwerklich interessierte Jugendliche. Vom ersten Tag an denken wir gemeinsam so groß und erweitern in einem oenen Prozess den Erlebnis- ort „Gaswerk-City“. Wir bauen Häuser, Schiffe, Möbel, Skulpturen, Treppen, Stege, Plattformen und Maschinen aus Holz – die Grenzen setzen lediglich die Statik und das größtenteils vor Ort recycelte Material. Wir sägen, bohren, schnitzen, schrauben, nageln, bemalen und konstruieren. Vorkenntnisse braucht es nicht, denn wir lernen das nötige Hand- werk durch fachkundig begleitetes Handeln.
Der Holzwerkstatt ist der Gegenpol zur schnellen und virtuellen Welt. Am Ende der Woche haben alle zusammen etwas Einzigartiges erschaen, viel größer als erwartet und dauerha: zum Anfassen. Am letzten Tag des Workshops präsentieren die Teilnehmer*innen selbstständig ihre Werke und laden Eltern und ganz Weimar zum Chillen, Träumen und Spielen ein.


Wir drehen Reportagen, Kurzfilme, Musikclips oder kleine Animationen!
Ausgestattet mit Video-Kameras begeben sich die Teilnehmerinnen auf Erkundungstour. Je nach Aufgabenstellung wird Bild und Ton aufgenommen und festgehalten. Am Ende wird ein eigener Video- Beitrag erstellt und präsentiert. Ziel ist es, dass die Teilnehmerinnen mit ihrem Medien-Set das „Sehen und Hören“ kreativ unter die Lupe nehmen und in einer Geschichte zusammenfügen. Der Workshop möchte die Sinne / die Aufmerksamkeit der Teilnehmerinnen für die Umgebung sensibilisieren. Es kann eine kleine Reportage mit und ohne Interviews entstehen, abstrakte Momentaufnahmen untermalt mit Soundgeräuschen, welche in der Natur aufgezeichnet wurden, ein Musik- Bewegungsvideo kann erarbeitet werden – oder die kleinen Filmemacherinnen hauchen Leben ein in Gegenstände, Objekte, Illustrationen oder Knetfiguren mittels der Stopp-Trick-Technik. Das Video-Material wird gemeinsam mit den Workshopleiter*innen gesichtet, ausgewertet und verarbeitet. Die Filme, Videos, Clips werden am Ende des Workshops (am letzten Workshoptag) im kleinen Studio-Kino vorgeführt und in einer Online-Ausstellung gezeigt.
Die Teilnahme des Kindes setzt die Erlaubnis der Veröffentlichung des Video-Material (Kurzfilme, Interviews, Reportagen usw.) in Präsentationen, Ausstellungen, in Wettbewerben, auf den sozialen Plattformen und auf der Webseite voraus.


Die Cyanotypie, auch als Blaudruck / Eisenblaudruck bekannt, ist ein altes fotografisches Edeldruckverfahren mit typisch cyanblauen Farbtönen. Sie ist eine der ältesten Fototechniken welche nicht zwingend eine Dunkelkammer und auch keinerlei Kamera oder Vergrößerungsgerät erfordert. Packt eure sieben Sachen und ab geht es auf die Erkundungs-Tour im Stadtteil Weimar-West. Mit Such- und Spielanleitungen werden Dinge in der Natur, von Gräser und Blumen über Steine und Äste bis zu Plastik-Müll gesammelt. Diese Fundstücke werden im Workshop kreativ verarbeitet. Der Blaudruck hält den Spaziergang fest – auf Papier oder Textilien. Ziel des Workshops ist es nach einer Einführung in die Thematik selbstständig und auch unter Anleitung eigene Cyanotypien herzustellen. Unsere persönlichen Blaudruck-Bilder werden katalogisiert, archiviert und ausgestellt. Und wer möchte, darf dann sein persönliches Blaudruck-Bild mit nach Hause nehmen. Der Workshop eignet sich für große und kleine Leute sehr gut. Das Mindestalter sollte jedoch nicht unter 6 Jahren liegen.



Die Mobile Bildungswerkstatt bewegt sich mit seinen Teilnehmer*innen aus dem Stadtteil heraus: Die Entdeckungstour geht nach Weimar-Holzdorf. Neben dem „Landgut Holzdorf“, welches durch sein architektonisch wertvolles Herrenhaus und einen Landschaftspark der „Frühen Moderne“ bekannt ist, lebt und arbeitet unsere Workshopleiterin. Sie ist Freie Künstlerin und Schäferin zugleich. In Holzdorf betreibt sie eine Erhaltungszucht für das vom Aussterben bedrohte Waldschaf. Die Schafhaltung ist in Holzdorf seit 850 Jahren belegt. Das Waldschaf eignet sich auf Grund seiner ruhigen Art und seiner Genügsamkeit und robusten Konstitution sehr gut für die Pflege der Biotopflächen. Die Schäferin wird uns Einblick in das Leben der Waldschafe geben, uns mitnehmen bei ihren täglichen Aufgaben und uns alles rundum das wollige Tier näher bringen: Wir schauen uns Rohwolle und gewaschene kardierte Wolle an, machen Spinnversuche, sammeln Färbekräuter für das Färben der Wolle. Neben dem Glück mit den kleinen schlauen wolligen Wiederkäuern Zeit zu verbringen, werden wir spielerisch die Biotope um Holzdorf erkunden und uns in der Natur austoben: Wir bauen Eidechsenhäuser aus Kalksteinen, Bestimmen kleine Tierarten unter Totholzhaufen, Modellieren Tontiere, Spielen und Malen inmitten der gemütliche Schafsherde. Es gibt viel zu entdecken und die Möglichkeit sich draußen in der Natur zu entfalten.